Ich wette: Niemand macht inhaltliche Fehler absichtlich.
Trotzdem kommen sie bei Autoren im Selbstverlag immer wieder vor. Mir tut es besonders leid, wenn dadurch von den Lesern direkt die ganze Geschichte  in Frage gestellt wird. Was aber widerum verständlich ist, denn je nach Fehler, macht die Handlung einfach keinen Sinn mehr.

Mir fallen dazu spontan zig Beispiele aus den unterschiedlichsten Genres ein:

Im Kinderbuch (bis 7 Jahre):
Der Junge, der seine Schuhe liebt, weil er damit so gut rennen kann – nur dass die Schuhe erst grün und dann rot sind. Erklär das mal beim Vorlesen den Kindern! 😉

Im Krimi:
Der Hauptkommissar, der strenger Nichtraucher ist, und sich dann nach dem Finden der dritten Leiche eine Zigarette anzündet, mit dem Kommentar „die Letzte vor dem Aufhören muss jetzt aber sein“.

Im Frauenroman:
Die Erzählerin stellt sich am Anfang als durchschnittlich vor, mit einem Hang zu  zwei bis drei Kilo zu viel auf den Hüften, geht anschließend aber jeden zweiten Tag ins Fitnessstudio und ist stolz auf ihre Bauchmuskeln.

Die Liste kann man (leider) endlos weiterführen.

Aber wie kommt es überhaupt dazu?