Buchtipps zum Abschalten und Spaß haben – kurz: Die Party-Ananas

Jetzt wird sich so mancher denken „Ach neee, Buchtipps brauche ich wirklich nicht. Da gibt’s doch schon genug von!“ und dann werde ich erwidern „Ja richtig, aber die eigene Schreibe kann man nur verbessern, wenn man viel liest und abguckt!“

Richtig gehört: Abguckt!

Keine Angst, ich werde mich in dieser Kategorie nicht seitenweise über irgendwelche hypothetischen Inhaltsanalysen auslassen. Das ist auch mein persönlicher Horror und lässt mich bei den meisten Buchempfehlungen umblättern bzw. wegschalten.
Ganz im Gegenteil: Ich will euch nur kurz und knapp sagen, was mir an den Büchern gefallen hat und vor allem, was sie so besonders macht, dass ich sie euch zur Verbesserung der eigenen Schreibe und als Inspiration empfehle!

Wieso querbeet?

Der Name „Buchtipps querbeet“ kommt daher, dass ich hier nicht nur ein bestimmtes Genre bedienen möchte. Klar, auch ich habe meine Lieblingsstile und bevorzuge manche Autoren mehr als andere. Aber grade der Blick über den Tellerrand kann dem eigenen Schreiben sooo gut tun! Wenn du mal rechts und links schaust – du also z.B. außerhalb des Genres „Frauenroman“ liest, obwohl du selbst furchtbar gerne einen Frauenroman schreiben würdest – kannst du neue Inspiration finden! Auf das Beispiel mit dem Frauenroman übertragen heißt das, dass du vielleicht den Schreibstil eines Krimiautors so gut findest, dass deine Protagonistin jetzt Detektivin ist und du eventuell sogar zwei Genres auf neue Art vermischst! Das hebt deinen eigenen Roman nicht nur von anderen ab, sondern kommt auch beim Leser gut an. Wer will schließlich beim Lesen schon die komplette Handlung vorhersagen können, nur weil das Buch „typisch“ für sein Genre ist?

… Was hat das mit einer Party-Ananas zu tun?

Ihr glaubt gar nicht, wie viel Zeit es mich gekostet hat, ein ‚gut gelauntes‘ Titelbild für den Beitrag zu finden! Anscheinend hat das Lesen immer noch einen leicht muffigen Ruf: Man sitzt in staubigen Buchläden oder melancholisch in Cafés und verbindet das Lesen anscheinend mit einer sehr dunklen Farbgebung. Wobei die im Licht tanzenden Staubkörner nicht fehlen dürfen …
Allein darüber könnte ich schon wieder einen Beitrag für sich machen – Denn wieso wird Lesen nicht mal in bunt und in Farbe gezeigt? Jetzt mal ehrlich: Wie Old School ist denn bitte der ewige Muff der gammeligen Bibliotheken? Deswegen wird diese Kategorie ab jetzt von einer Party-Ananas angeführt – genauso verrückt und bunt wie die Tipps, die euch hier vorgestellt werden.

Viel Spaß beim Stöbern!